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	<title>Unkategorisiert Archives - SIA 2016</title>
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		<title>Vorwort des Präsidenten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hawaii]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 12:07:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem Brief an die Firmenmitglieder des SIA hat im vergangenen Jahr Hans-Georg Bächtold, unser Geschäftsführer, den deutschen Kaiser Wilhelm II. zitiert. Zu dessen Zeit, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, angesprochen auf seine Einschätzung der Entwicklung des Automobils, hat dieser geantwortet: «Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.» Wichtig [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Brief an die Firmenmitglieder des SIA hat im vergangenen Jahr Hans-Georg Bächtold, unser Geschäftsführer, den deutschen Kaiser Wilhelm II. zitiert. Zu dessen Zeit, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, angesprochen auf seine Einschätzung der Entwicklung des Automobils, hat dieser geantwortet: «Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.»</p>
<p class="quote">Wichtig ist, dass wir in der Schweiz von der heute von Gefahren und Risiken geprägten Diskussion wieder vermehrt zu einem Denken in Chancen und Möglichkeiten finden.</p>
<p>Ich musste schmunzeln. Einmal ob dem Umstand, wie falsch Kaiser Wilhelm die vom Automobil getriebene technologische und gesellschaftliche Zukunft der Mobilität eingeschätzt hat. Schmunzeln musste ich aber auch, weil solche den Status quo bewahrende Aussagen auch heute noch zum klassischen Reaktionsrepertoire auf anstehende Veränderungen gehören. Die Debatten über ein paar der vordringlichen Herausforderungen, wie die Dekarbonisierung unseres Energiesystems, die Verdichtung unserer Siedlungen oder die Digitalisierung unseres Lebens, lassen grüssen.</p>
<p>Nun könnten wir ob der Realität, dass die Menschen auf Veränderungen – und seien sie noch so angebracht – grundsätzlich mit einem Abwehrreflex reagieren, den «Bettel» hinschmeissen und fortan in einem resignierten Zustand des «Laisser-Faire» verharren. Aber der SIA wäre nicht der SIA, wenn er in seiner fast 180-jährigen Geschichte nicht gelernt hätte, auch bei härtestem Gegenwind standfest zu bleiben und für seine Ansichten und Werte weiterhin einzustehen.</p>
<p>Wichtig ist, dass wir in der Schweiz von der heute von Gefahren und Risiken geprägten Diskussion wieder vermehrt zu einem Denken in Chancen und Möglichkeiten finden. Oder wie es der Zukunftsforscher Matthias Horx in seinem «Buch des Wandels» beschreibt, dass wir von Veränderung zu Wandel finden. Veränderung ist gemäss Horx nämlich oft nur die Anpassung an externe Zwänge. Ein Prozess also, dem wir uns beugen, der uns jedoch weder zufrieden macht noch wirklich voranbringt. Vielmehr müssen wir selbst als Akteure und Gestalter auf den Plan treten und eben im Sinne des Wandels aus eigenem Antrieb und mit Überzeugung aktiv werden. Und weil wir als Architekten und Ingenieure den Antrieb zur Neu-, Um- und Bessergestaltung in unserer DNA tragen, sind gerade wir als Katalysatoren des Wandels gefordert.</p>
<p>Mischen wir uns deshalb mit dem SIA auch weiterhin konstruktiv mit innovativen und hochwertigen Lösungsvorschlägen in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs ein. Wie im vergangenen Jahr geschehen mit dem Engagement am «Swissbau-Focus» und am «Energiefrühstück» im Bundeshaus. Bleiben wir dran an der «Bildungsinitiative Energie», um den Wissenstransfer im Bereich Energie zu beschleunigen. Untermauern wir mit der Auszeichnung «Umsicht» auch weiterhin mit hervorragendem Anschauungsmaterial aus den Reihen unserer Mitglieder unsere Haltungen. Begleiten und steuern wir mit dem «Netzwerk_Digital» die richtige Integration von BIM in die heutigen Planungs- und Bauprozesse. Und erarbeiten wir last but not least mit dem Forschungsprojekt «Die Schweiz 2050 – Bauwerk und Lebensraum» eine überzeugende Vision für den Lebensraum Schweiz in 35 Jahren.</p>
[gallery]
<p>Mit all dem und vielem anderem mehr nehmen wir im Gespräch mit triftigen Argumenten und inspirierendem Anschauungsmaterial die Menschen unseres Landes mit auf den nötigen Pfad des Wandels.</p>
<p>Um die Chancen und Möglichkeiten neuer Vermittlungsformen zu nutzen, haben wir auch einen Wandel vollzogen: mit dem vorliegenden Jahresbericht. Den textlichen und gedruckten Teil haben wir stark reduziert. Diesen ergänzen wir dafür neu mit spannenden Videos, in denen wir insbesondere die Berufsgruppen und Sektionen zu Wort kommen lassen, sowie mit fotografischen Impressionen in der elektronischen Version.</p>
<p>All jenen, die am neuen Jahresbericht mitgewirkt haben, ein grosses Dankeschön. Danken möchte ich aber auch allen, die sich im vergangenen Jahr in den Berufsgruppen, den Sektionen, den Fachvereinen, den Kommissionen, dem Vorstand und auf der Geschäftsstelle an den erwähnten und noch vielen anderen Projekten beteiligt und in die Sache miteingebracht haben.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-740" src="https://sia2016.sia.ch/wp-content/uploads/2017/04/Cadosch_Unterschrift_schwarz_fein_120213-300x59.jpg" alt="" width="300" height="59" srcset="https://sia2016.sia.ch/wp-content/uploads/2017/04/Cadosch_Unterschrift_schwarz_fein_120213-300x59.jpg 300w, https://sia2016.sia.ch/wp-content/uploads/2017/04/Cadosch_Unterschrift_schwarz_fein_120213-768x152.jpg 768w, https://sia2016.sia.ch/wp-content/uploads/2017/04/Cadosch_Unterschrift_schwarz_fein_120213.jpg 956w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Stefan Cadosch, Architekt und Präsident des SIA</p>
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		<title>Themenschwer&#173;punkte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hawaii]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 12:29:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Geschäftsbereich Vereinspolitik vereint sowohl die Berufsgruppen als auch die wichtigen sachlichen und beruflichen Themen des SIA und ist damit prädestiniert, die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern und die Berufsinteressen seiner Mitglieder auf nationaler und internationaler Ebene zu vertreten, wie es die SIA Statuten vorsehen. Um dieses Potenzials besser auszuschöpfen, steht ab 2016 neben der Stärkung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Geschäftsbereich Vereinspolitik vereint sowohl die Berufsgruppen als auch die wichtigen sachlichen und beruflichen Themen des SIA und ist damit prädestiniert, die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern und die Berufsinteressen seiner Mitglieder auf nationaler und internationaler Ebene zu vertreten, wie es die SIA Statuten vorsehen. Um dieses Potenzials besser auszuschöpfen, steht ab 2016 neben der Stärkung der Berufsgruppen auch die gezielte Vernetzung und Zusammenarbeit innerhalb und ausserhalb des SIA im Vordergrund.</p>
[gallery]
<p>Die Berufsgruppe Architektur (BGA) organisiert beispielsweise ihre Ressorts neu nach den Themenfeldern des SIA, um wichtige berufsspezifische Fragen und Projekte wirkungsvoller zu bearbeiten: So kommt im Bereich Vergabe der schon länger geplante Leitfaden für Bauherren ins Rollen oder es werden mit der Themenverantwortlichen für Naturgefahren spezifische Grundlagen und Kurse zum Gebäudeschutz für Architekten konzipiert. Die Berufsgruppe Ingenieurbau (BGI) lädt Vertreterinnen relevanter SIA Gremien und weitere wichtige Akteure aus dem Vergabewesen zu einem Workshop ein, um über die Tiefpreisproblematik im Ingenieurbereich und geeignete Massnahmen zum Gegensteuer zu debattieren. Die Berufsgruppe Technik (BGT) organisiert mit «Bauen digital Schweiz» eine Fachtagung zur Digitalisierung in der Gebäudetechnik, die von einem grossen Publikum im KKL Luzern besucht wird. Die Berufsgruppe Umwelt (BGU) macht sich gemeinsam mit den relevanten Fachvereinen mit viel Elan und Kompetenz hinter ein «SIA-Positionspapier Landschaft» und findet in Evelyn Colemann Brantschen eine valable Nachfolge von Fritz Zollinger für das BGU Präsidium ab April 2017. Einen interdisziplinären Höhepunkt bildet die Konferenz der Berufsgruppen und Sektionen Ende Oktober in Biel, die einer integralen Betrachtung von Freiräumen gewidmet ist und bei den Teilnehmenden auf positives Echo stösst. Das Programm ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen der BGA und der Themenverantwortlichen für Baukultur beim SIA.</p>
<p class="quote"><span class="">Der Geschäftsbereich Vereinspolitik ist prädestiniert, die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern und die Berufsinteressen seiner Mitglieder auf nationaler und internationales Ebene zu vertreten.</span></p>
<p>Einen integralen Ansatz verfolgt auch der Bund mit seiner interdepartementalen Strategie für zeitgenössische Baukultur, die dank des politischen Engagement des SIA als neues Handlungsfeld in der nationalen Kulturbotschaft 2016-2020 verankert ist. Der SIA geniesst dementsprechend beim Stakeholder-Workshop des Bundes im November einen prominenten Auftritt als Schlüsselakteur und wird sich auch im weiteren Verlauf des Strategieprozesses wirkungsvoll einbringen. Politische Wirkung erzielt der SIA auch mit seinem fünften Parlamentarierfrühstück im März zum ersten Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 des Bundes, das in der Schlussabstimmung von National- und Ständerat angenommen wird. Bei einer möglichen Referendumsabstimmung 2017 hat sich der SIA mit weiteren kommunikativen Massnahmen gewappnet, um der ersten Etappe der Energiestrategie zum Durchbruch zu verhelfen.</p>
<p>Im internationalen Kontext bringt sich der SIA über das Schweizer Nationalkomitee der Fédération Européenne d&#8217;Associations Nationales d&#8217;Ingénieurs FEANI aktiv ein: in die aktuelle Diskussion zu einem möglichen Common Training Framework CTF sowie zum Professional Status of Engineers in Europa. Über die Conférence Suisse des Architectes (CSA) bearbeitet der SIA gemeinsam mit dem Bund Schweizer Architekten (BSA) und dem Verband Freierwerbender Schweizer Architekten (FSAI) relevante Fragestellungen zur beruflichen Qualifikation und Anerkennung sowie zum Marktzugang für Architektinnen und Architekten in der Schweiz, Europa und weltweit.</p>
<p>Neben dem formellen Austausch auf internationaler Ebene organisiert der SIA mit der Association des Architecture et maîtres d’ouvrage (AMO) eine gut besuchte Podiumsveranstaltung zum Thema «Neue Wohnformen» im Mai in Paris, während SIA-Vizepräsident Daniel Meyer und BGI- Präsident Patric Fischli Boson im August mit einer Delegation japanischer Journalisten im SIA Hochhaus über die Ingenieurbaukunst in der Schweiz und in Japan diskutieren. Solche interkulturellen Gespräche dienen nicht nur der Vermittlung von Schweizer Expertise und Kompetenzen ins Ausland, sondern fördern auch das Bewusstsein für die eigenen Qualitäten und Errungenschaften, die es zu bewahren und sorgfältig weiterzuentwickeln gilt.</p>
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		<title>Das SIA-Jahr in 120 Sekunden</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 12:33:29 +0000</pubDate>
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		<title>Interview mit Stefan Cadosch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hawaii]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 13:43:05 +0000</pubDate>
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		<title>Aus den Normen</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 13:36:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Berichtsjahr stand unter der Herausforderung erhöhter Budgetvorgaben zum Normenschaffen, die mit Hilfe projektbezogener Werbeanstrengungen sowie der Publikation wichtiger Normen und Ordnungen erreicht werden konnten. Die Verkaufszahlen zeigen ein differenziertes Bild; während der Umsatz beim elektronischen Normenverkauf  (iNorm) weiter steigt, sinkt derjenige des Einzelverkaufs. Erfreulicherweise konnten auch 2016 die Aufwendungen tief gehalten werden, so dass [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Berichtsjahr stand unter der Herausforderung erhöhter Budgetvorgaben zum Normenschaffen, die mit Hilfe projektbezogener Werbeanstrengungen sowie der Publikation wichtiger Normen und Ordnungen erreicht werden konnten.</p>
<p>Die Verkaufszahlen zeigen ein differenziertes Bild; während der Umsatz beim elektronischen Normenverkauf  (iNorm) weiter steigt, sinkt derjenige des Einzelverkaufs. Erfreulicherweise konnten auch 2016 die Aufwendungen tief gehalten werden, so dass sich für den SIA im Geschäftsbereich Normen ein positiver Abschluss einstellt.</p>
[gallery]
<p>Insgesamt konnten wir im Bereichsjahr 13 Projekte im Normen- und Ordnungsbereich abschliessen sowie 37 Normen, 8 Merkblätter und 5 Ordnungen in den Sprachen deutsch und französisch sowie teilweise italienisch publizieren. Im Weiteren haben wir 209 europäische Normen ins SIA Normenwerk übernommen und rund 40 Begleitkommissionen des CEN betreut.</p>
<p class="quote"><span class="">Zu den wichtigsten Meilensteinen des vergangenen Jahres im Geschäftsbereich Normen zählt die Verabschiedung der Normungspolitik des SIA für die Jahre 2017 – 2020.</span></p>
<p>Beim Projekt «Eurocodes 2nd Generation» konnte der SIA 2016 auf Schweizer Seite die Projektorganisation festlegen, die «Working-group-members» bzw. «Comissionals» mandatieren und die Entwicklungsarbeit aufnehmen. Zwei Millionen Projektkosten sind durch Drittbeiträge gesichert.</p>
<p>Zu den wichtigsten Meilensteinen des vergangenen Jahres im Geschäftsbereich Normen zählt die Verabschiedung der Normungspolitik des SIA für die Jahre 2017 &#8211; 2020 an der Delegiertenversammlung am 21. April 2016. Neu haben wir dabei 6 Schwerpunktziele definiert und eine Präambel vorangestellt.</p>
<p>Intensiviert hat der SIA auch die Kontakte und Pflege der Beziehungen zu Drittverbänden: insbesondere zur Schweizerischen Normenvereinigung (SNV) und zum Schweizerischer Verband der Strassen- und Verkehrsfachleute (VSS) als andere Normenschaffende Institutionen, aber auch zum CRB, VKF, SBV, VSA. Auch zur Interessengemeinschaft privater professioneller Bauherren (IPB) oder Bauenschweiz fanden wichtige Austausche statt.</p>
<p>Innerhalb der Kontaktfelder des SIA nehmen die Beziehungen zu den Partnern der öffentlichen Hand eine herausragende Stellung ein. Dazu gehören die Bundesstellen des KBOB, des BBL, die der Kantone wie die KB’CH und die KIK sowie der Städte- bzw. Gemeindeverband.</p>
<p>Zwei Ereignisse stellten den Geschäftsbereich Normen vor besondere Herausforderungen. Zum einen musste bei der Norm SIA 380/1:2016 Heizwärmebedarf seit langem wieder einmal ein Rekurs behandelt werden, der jedoch einvernehmlich gelöst werden konnte, so dass die Inkraftsetzung per 1.12.2016 erfolgte. Zum anderen mussten wir die Kündigung von Michel Kaeppeli als umsichtigen und äusserst kompetenten Leiter des Fachbereichs Ordnungen auf Ende Januar 2017 hinnehmen, der damit seinem Wunsch nach einer Auszeit nachkommt. Mit dem Abgang von Michel Kaeppeli verliert die Geschäftsstelle des SIA einen seiner wertvollsten Mitarbeiter. Mit der Wahl von Daniela Ziswiler, Architektin und bislang Projektleiterin im SIA, konnte auf 1. Januar 2017 eine kompetente Nachfolgerin gefunden werden.</p>
<p>Aufgrund der geschilderten Umstände und der in den letzten drei Jahren eingetretenen Veränderungen hat die Leitung des Geschäftsbereichs Normen ein Konsolidierungsprogramm erarbeitet, das die nötige Stabilität sicherstellen soll, damit die künftigen Aufgaben im Normenbereich des SIA auf stabiler Basis angegangen werden können.</p>
<p>Markus Friedli</p>
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		<title>Das Gotthard-Jahr</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 13:38:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>The post <a rel="nofollow" href="https://sia2016.sia.ch/de/das-gotthard-jahr/">Das Gotthard-Jahr</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://sia2016.sia.ch/de/">SIA 2016</a>.</p>
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		<title>Weiterbildung</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 13:39:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>ahan</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>ahan</p>
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		<title>Interview mit Christina Zoumboulakis</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 13:39:40 +0000</pubDate>
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		<title>Die Berufsgruppen</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 13:48:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Architektur Kooperativ, vernetzt und engagiert: die Architekten im SIA Die Anpassung der Ressorts der Berufsgruppe Architektur (BGA) an die Themenfelder des SIA zeigt Wirkung und ergibt eine interessante Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle sowie den anderen Berufsgruppen. Die BGA bringt engagiert ihre berufsspezifischen Interessen ein, sei es direkt bei internen oder externen Vernehmlassungen oder über ihre [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Architektur</h2>
<h3>Kooperativ, vernetzt und engagiert: die Architekten im SIA</h3>
<p>Die Anpassung der Ressorts der Berufsgruppe Architektur (BGA) an die Themenfelder des SIA zeigt Wirkung und ergibt eine interessante Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle sowie den anderen Berufsgruppen. Die BGA bringt engagiert ihre berufsspezifischen Interessen ein, sei es direkt bei internen oder externen Vernehmlassungen oder über ihre Vertretungen in diversen SIA-Gremien und Partnerorganisationen. Bei der Suche nach geeigneten Fachpersonen für die verschiedenen Ämter inner- und ausserhalb des SIA kann die BGA auf ein breites Beziehungsnetz zurückgreifen.</p>
<h3>Wichtige Projekte in den Bereichen Energie und Vergabewesen initiiert</h3>
<p>Mit konkreten Projekten ergänzt die BGA gezielt das Angebot des SIA zu berufsspezifischen Fragestellungen. Das Ressort <em>Energie</em> bereitet gemeinsam mit der Berufsgruppe Technik für 2017 eine Tagung mit dem Thema <em>LowTec – NoTec </em>vor. Der Anlass thematisiert das Ausmass der Technisierung von Gebäuden und zeigt alternative Lösungswege auf. Ein Bauherrenleitfaden, der in Vorbereitung ist, soll in verständlicher Weise die Besonderheiten der unterschiedlichen Vergabeverfahren aufzeigen. Diese Dokumentation ist primär als Hilfestellung für kleinere Gemeinden mit wenig Erfahrung im Vergabewesen gedacht.</p>
<h3>Ein zeitgemässes Berufsbild entwickeln</h3>
<p>Über die <em>Conférence Suisse des Architectes (CSA)</em> hat sich die BGA in den vergangenen zwei Jahren bei der Erarbeitung eines Kompetenzprofils Bauleiter stark engagiert. Als Folgeprojekt hat sie die Erarbeitung eines zeitgemässen Berufsbildes des Architekten lanciert.</p>
<h3>Nachwuchs ausgezeichnet – BIM auf dem Radar</h3>
<p>Die Prämierung von herausragenden Masterarbeiten an den drei Hochschulen <em>ETH Zürich</em>, <em>EPF Lausanne</em> und <em>Accademia di Architettura in Mendrisio</em> wurde 2016 zum letzten Mal durch den Fachverein <em>Architektur &amp; Kultur</em> durchgeführt. Das Konzept des SIA-Masterpreises wird ab 2017 in einem grösseren Zusammenhang weiterentwickelt.</p>
<p>Die BGA verfolgt die aktuellen Entwicklungen rund um das Thema <em>BIM</em> aufmerksam. Insbesondere hinsichtlich Implikationen auf das Honorar, auf mögliche Leistungsverschiebungen zwischen den Planern oder den Projektphasen, sowie auf neue Fragen der Verantwortlichkeiten. Die BGA bringt sich bei Bedarf gezielt dazu ein.</p>
<p>Nicht zuletzt hat die BGA sowohl inhaltlich als auch organisatorisch massgeblich zu einer erfolgreichen Berufsgruppen- und Sektionskonferenz zum Thema <em>Freiräume als interdisziplinäre Herausforderung</em> im Herbst 2016 in Biel beigetragen.</p>
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<h2>Ingenieurbau</h2>
<h3></h3>
<p>Die Aktivitäten der Berufsgruppe Ingenieurbau (BGI) waren 2016 durch die Leitmotive <em>Erneuerung</em> und <em>Aufmerksamkeit</em> geprägt – sei es bei der Aufnahme neuer Ratsmitglieder, beim Engagement der jüngsten Ingenieure oder bei der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels. Moris Monga und Stefan Maurhofer traten 2016 als neue Mitglieder dem BGI-Rat bei.</p>
<h3>Nachwuchsarbeit für junge Brückenbauer</h3>
<p>Erneuerung heisst auch Verjüngung – zum Beispiel in Form einer kleinen Heldin, der <em>Findigen Fanny</em>, die im gleichnamigen Buch bereits Kinder für den Ingenieurberuf begeistert. Zürcher Primarschüler bauen Brücken aus Spaghetti und Marshmallows: Zum Buch fand eine Ausstellung statt unter dem Titel <em>Eine Brücke, ganz einfach</em>. Diese hat die BGI in Zürich organisiert. Sie stiess nicht nur bei Schülern und Lehrpersonal auf grosses Interesse, sondern auch bei den Ingenieuren und Architekten, die durch die Ausstellung führten.</p>
<h3>Schweizer Ingenieurbaukunst mit Kampagne und einem Buch gewürdigt</h3>
<p>Die Gotthard-Eröffnungskampagne und das Buch <em>Schweizer Ingenieurbaukunst</em> fokussierten auf die herausragende Baukunst und die grosse soziale Verantwortung von Schweizer Ingenieuren gleichermassen. Die BGI hat auch ihre standespolitische Verantwortung wahrgenommen und brachte sich aktiv in die Diskussion um neue Vergabemodelle ein – in der Arbeitsgruppe <em>Preis- und Qualitätsgewichtung bei Vergaben</em> von <em>bauenschweiz</em> und der <em>Koordinationskonferenz der Bau- und Liegenschaftsorgane der öffentlichen Bauherren (KBOB</em>).</p>
<h3>BGI – international vernetzt</h3>
<p>Erneuerung und Aufmerksamkeit verlangen auch einen Blick über die Grenzen, zum Beispiel durch einen interkulturellen Austausch mit einer japanischen Mediendelegation im August 2016 oder durch das kontinuierliche Engagement des SIA in der <em>Fédération Européenne d&#8217;Associations Nationales d&#8217;Ingénieurs (FEANI)</em>, in der die nationalen Ingenieurorganisationen in Europa zu Nachwuchsproblemen, niedrigen Honoraren, zur Berufsmobilität und Regulierung gemeinsam nach Lösungen suchen.</p>
<p>Die BGI möchte diese Dynamik in 2017 aufrechterhalten und sich über geeignete Aktivitäten weiterhin für das Image des Ingenieurberufs und die Anerkennung von Ingenieurleistungen stark machen.</p>
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<h2>Umwelt</h2>
<h3>Eine Vision von Landschaft entwickelt</h3>
<p>Das Jahr 2016 stand für die Berufsgruppe Umwelt (BGU) im Zeichen zukünftiger Perspektiven und Visionen. Gemeinsam mit anderen Berufsgruppen hat die BGU eine Landschaftsvision für die Schweiz entwickelt und als Positionspapier aufbereitet. In acht Leitsätzen zeigt das Dokument auf, wie die Landschaft als lebendiger und identitätsstiftender Kulturraum aus Sicht des SIA auf verschiedenen Ebenen zukunftsfähig weiterzuentwickeln ist.</p>
<h3>Naturgefahren – Geodaten bei BIM – Planung im Untergrund</h3>
<p>Weitere Schwerpunkte der BGU bildeten <em>naturgefahrensicheres Planen und Bauen, Geodaten im Merkblatt BIM (SIA 2051)</em> und die Planung im Untergrund. In den kommenden Jahren wird die BGU spezifische Projekte, Weiterbildungen und Tagungen zu diesen Schwerpunkten initiieren. Sie will gewährleisten, dass diese Themen disziplinübergreifend im ganzen SIA – insbesondere im Normenschaffen – eingebracht werden.</p>
<h3>Nachfolge des BGU-Präsidenten geregelt</h3>
<p>Auch «innenpolitisch» hat sich die BGU der Zukunft gewidmet. Nach 17 ereignisreichen Jahren beim SIA wird der bisherige BGU-Präsident Fritz Zollinger im April 2017 zurücktreten. Bereits zum Jahresende dankte ihm Präsident Stefan Cadosch für seine positive und engagierte Art und seinen Willen, sich für interdisziplinäre Aufgaben stark zu machen. Er hat damit die Berufsgruppe Umwelt – und auch den SIA – stark geprägt. Ab April 2017 wird Evelyn Coleman Brantschen, Forstingenieurin ETH SIA MPA das BGU-Präsidium übernehmen. Der BGU-Rat freut sich auf die neue Präsidentin und ist überzeugt, dass unter ihrer Leitung die kleine BGU im grossen SIA auch in Zukunft nachhaltige Spuren hinterlassen kann – der BGU-Rat wünscht ihr herzlich einen guten Start.</p>
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<h2>Technik</h2>
<h3>Fokus auf Digitalisierung</h3>
<p>Hauptthema der Berufsgruppe Technik (BGT) im Jahr 2016 war das digitale Planen und Bauen. Sie hat die Erarbeitung des Merkblattes SIA 2051 <em>Building Information Modelling (BIM) </em>unterstützt und gemeinsam mit <em>Bauen digital Schweiz</em> und dem <em>Schweizerischen Verein der Gebäudetechnik-Ingenieure (SWKI)</em> eine grosse Tagung mit dem Thema <em>BIM in der Gebäudetechnik</em> organisiert.</p>
<h3>Gemeinsame Projekte mit anderen Berufsgruppen lanciert</h3>
<p>Die Zusammenarbeit mit den Präsidenten der anderen Berufsgruppen wurde intensiviert. Mit der Berufsgruppe Architektur (BGA) ist beispielsweise das Thema <em>Erneuerung 4.0</em> entstanden, das ab 2017 im Rahmen von Weiterbildungskursen und Exkursionen aufgegriffen wird – oder das Thema <em>LowTec NoTec</em>, zu dem im Herbst 2017 eine Tagung geplant ist.</p>
<h3>Kooperation zur Qualität in der Gebäudetechnik initiiert</h3>
<p>Das Projekt <em>Qualität in der Gebäudetechnik</em> wurde 2016 zusammen mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) gestartet. An einem Workshop am 23.5.2017 in Olten soll das Thema mit der <em>Koordinationskonferenz der Bau- und Liegenschaftsorgane der öffentlichen Bauherren</em> (KBOB) und der <em>Interessengemeinschaft privater, professioneller Bauherren</em> (IPB) weiter vertieft werden</p>
<h3>Personelle Erneuerung der BGT</h3>
<p>Das letzte Vereinsjahr stand auch BGT-intern im Zeichen der personellen Erneuerung. Vier verdiente Kollegen wurden verabschiedet und konnten mit vier jungen Ingenieuren und Wissenschaftlern ersetzt werden. Besonders freut sich die BGT, dass mit Sylvie Villa auch eine Frau aus der Französisch sprechenden Schweiz für den BGT-Rat gewonnen werden konnte.</p>
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		<title>Der SIA an der Swissbau</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 13:40:51 +0000</pubDate>
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